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Drei Katastrophen haben Japan überrollt und stellen dieses Land vor ungeahnte Herausforderungen. Über eine halbe Million Japaner sind mittlerweile in Notunterkünften untergebracht, über 500.000 Tausend obdachlos, davon alleine 100.000 Kinder. Die Zahl derer, die abgeschnitten von der Außenwelt in zerstörten Städten und Dörfern ausharren, ist noch nicht genau zu bestimmen. Bei Temperaturen unter Null benötigen sie dringend Nahrung, Trinkwasser, Decken, Kleidung, Hygieneartikel, medizinische Versorgung und psychosoziale Betreuung aufgrund der traumatischen Erlebnisse. Tausende Häuser und die Infrastruktur sind zerstört. Es gibt kaum Strom und Treibstoff. Ganze Landstriche sind dem Erdboden gleichgemacht. Hinzu kommt die große Angst vor Atomkraftwerken, in denen die Kontrolle über die Atomenergie kaum noch zu gewährleisten ist. Dass die Menschen im Nordosten Hilfe benötigen, steht außer Frage. |
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Es wird oft die Frage gestellt, ob eine reiche Industrienation wie Japan überhaupt Spenden benötigt, um die Folgen der verheerenden Katastrophe und Folgeereignisse am vergangenen Freitag zu bewältigen. Dies ist eine berechtigte Frage. Japanische private Hilfsorganisationen finanzieren ihre Arbeit zu großen Teilen auch aus privaten Spendenmitteln. Japan ist dabei kein Land, in dem sie in der Regel Nothilfe leisten müssen. Angesichts dieser immensen Herausforderungen aber ist es eine moralische Verpflichtung, dass die ansässigen Organisationen ihren Beitrag an den Hilfsmaßnahmen leisten. Von diesen japanischen Organisationen gehen Anfragen nach Unterstützung an ihre Partner auch in Deutschland, unsere Partnerorganisationen. An sie leiten wir aufgrund dieser Anfragen und somit auch bestehender Bedürfnisse Spendengelder weiter.
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Bitte unterstützen Sie die Hilfsmaßnahmen der Organisationen mit einer Spende, lassen Sie die Opfer der Katastrophe in Japan nicht alleine. |
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